Wenn die Flamme erlischt - das Burn-Out-Syndrom
Lehrer, Erzieher, Pfleger, Seelsorger – vor allem Menschen in helfenden und sozialen Berufen erleben besonders häufig ein Burn-Out-Syndrom. Genauso können Manager und leitende Angestellte durch die hohen Anforderungen und übermäßigen Stress in einen solchen Zustand geraten. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und beruflicher Unsicherheit ist man gefordert, im Job und in der Familie sein Bestes zu geben. So findet man oft keine Ruhepause mehr, steht ständig unter Hochspannung und hat keine Zeit, an sich selbst zu denken. Hohe Leistungsanforderungen von außen und an sich selbst halten Menschen nur eine gewisse Zeit durch. Gerade als sehr engagierter und selbstloser Mensch läuft man Gefahr, irgendwann ausgebrannt zu sein.
Die Symptome
Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen und das Gefühl, Dinge nicht mehr wie gewohnt bewältigen zu können, sind typische Merkmale dieses Zustandes. Häufig plagen einen Sinnkrisen: Ist es das überhaupt wert, was ich tue? Was möchte ich mit meinem Leben anfangen? Wer tut etwas für mich, während ich immer so viel für andere tue? Man ist psychisch und physisch immer weniger leistungsfähig und der Körper kann sich trotz einem hohen Schlafbedürfnis nicht mehr richtig erholen.
Die Therapie
Der Weg aus dem Burn-Out führt über eine individuelle Analyse Ihrer Stresssituationen und -reaktionen und über eine daraufhin angepasste Therapie. Wirksame Bausteine sind dabei Stressbewältigung, Abstand gewinnen, eigene Bedürfnisse und Ziele bewusst machen, Entspannung und innere Ruhe finden.
